Kritik der Linken und der Friedensbewegung


Texte von anderen, die wir lesenswert finden.


Ressentiment fressen Seele auf

Okay, okay. Tief durchgeatmet und ein verständnisvolles Lächeln aufgesetzt. Denn vielleicht hilft ja einfühlsame Pädagogik.

Ein offener Brief an einen aufrechten Antiimperialisten

Mit Muskelarbeit gegen die Gier

Der DGB veranstaltet einen Kapitalismuskongress und ruft zu einer Grossdemonstration auf. Doch auch in der Krise träumen die Gewerkschaften weiterhin vom „Markt für die Menschen“. [weiterlesen]

Antisemitismus der politischen Linken - Ressentiment mit Tradition von D. Jung

Über linken Antisemitismus, der sich hinter “Israelkritik” versteckt und die aktuellen Auseinandersetzungen darüber in der Linkspartei. Eine Sendung des Deutschlandfunks vom 14.04.09.

Als Text [hier] erhältlich; als MP3-Datei [hier].

„Es gibt nichts Neues unter der Sonne“

Ein Gespräch mit Martin W. Kloke über Kontinuitäten, Wandlungen und Brüche in innerlinken Rezeption im Verhältnis zu Israel.

http://phase2.nadir.org/index.php?artikel=72&print=ja

Wo dein Platz Genosse ist

Die Linkspartei und Israel - ein Streitgespräch von Christian J. Heinrich und Sebastian Voigt.

http://www.lizaswelt.net/2009/02/wo-dein-platz-genosse-ist-i.html

Vom Elend marktwirtschafts-gläubiger Kapitalistenkritik

Oskar Lafontaine staunte nicht schlecht: „Unsere Vorschläge werden so schnell akzeptiert, dass wir damit gar nicht mehr nachkommen.“ Gerade hatte sein Amtsnachfolger Steinbrück eine knallharte antikapitalistische Maßnahme präsentiert: Manager müssen sich künftig mit 500000 Euro im Jahr begnügen. [weiterlesen]

"Gegen Börsenungeziefer"

Spontane Empörung, Vernichtungssehnsucht und Reflexion – Anmerkungen zu einer Debatte in der Gewerkschaft ver.di.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gab im Oktober 2007 eine Broschüre heraus, in der es von Heuschrecken wimmelt: “Finanzkapitalismus. Geldgier in Reinkultur!” Das Heft richtet sich an Multiplikatoren in Betriebsräten und Vertrauensleutekörpern und soll über die Hintergründe der neuesten Entwicklungen in der Finanzsphäre aufzuklären, insbesondere über Hedge- und Private-Equity-Fonds. Es kann sich die Vorgänge nur als Ergebnis von Machenschaften erklären und arbeitet deswegen nicht zufällig extensiv mit der Heuschreckenmetapher: Ein sich im Unendlichen verlierender Insektenschwarm weckt Assoziationen an das Bild der “anschwellenden Flut”, die sich über “uns” ergießt. Willige Helfershelfer, unschwer erkennbar als Mitglieder der Bundesregierung, rollen den Roten Teppich aus – da drängt etwas Fremdes und Bedrohliches in “unser Land” herein und einige verräterische Kollaborateure erleichtern ihm sein Vorhaben. [weiterlesen]

Die Geister, die sie rufen

Nachdem vor zweieinhalb Jahren die IG Metall die deutsche Wirtschaft von blutsaugenden Mücken aus Amerika bedroht sah (siehe KONKRET 6/05), ruft nun die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das Finanzkapital in Form der Heuschrecke zum Grundübel des Kapitalismus aus. Mit vorhersehbaren Folgen. [weiterlesen]

Die Geister, die sie rufen - ver.di und die Heuschrecken

Interview [hier] zu hören !

G-8-Proteste

“Besser Leben! Das arbeitskritische Magazin” im Bürgerfunk Münster, u.a. mit Lothar Galow-Bergemann...[weiterlesen] 

Mensch, denk weiter!
Heuschrecken sind keine Erklärung.

Ende 2007 gibt die Gewerkschaft ver.di die Broschüre "Finanzkapitalismus - Geldgier in Reinkultur!"
http://wipo.verdi.de/broschueren/finanzkapitalismus/data/finanzkapitalismus.pdf heraus. Sie erklärt das Finanzkapital in Form der Heuschrecke zum Grundübel des Kapitalismus. Die Finanzkapital AG beim ver.di-Bezirk Stuttgart nimmt dazu kritisch Stellung: "Mensch, denk weiter! "Heuschrecken" sind keine Erklärung."
http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/real/insekten.pdf 
Der ver.di-Bundesjugendvorstand fordert, die Broschüre zu entfernen. Es entwickelt sich eine Diskussion, die unter
http://www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/real/insekten.html
dokumentiert ist.

Das Gute und die Gier

Ressentiments und Blütenträume regressiver Kapitalismuskritik. Erschienen in konkret 12/2008.

http://www.krisis.org/2008/das-gute-und-die-gier/print

Als Audiovortrag anzuhören bei Radio Nopro - podcast für eine bessere Welt.

http://radio-nopro.podspot.de/post/das-gute-und-die-gier-1/
http://radio-nopro.podspot.de/post/das-gute-und-die-gier-2/

Krisengeflüster.

Lothar Galow-Bergemann über wirkliche und eingebildete Ursachen der Finanzkrise

http://www.krisis.org/2009/krisengefluester-wahre-und-falsche-ursachen-der-finanzkrise/print

Arbeit und Wachstum für Umwelt ? Nein Danke !

Wir leben in einer Welt voll schreiender Widersprüche. Obwohl heute mit weniger Arbeit denn je wesentlich mehr produziert wird als früher, obwohl also die Voraussetzungen für die freie Entfaltung für jedeN und ein gutes Leben für Alle noch nie so gut waren wie heute – geht es immer mehr Menschen schlechter. Weltweit und zunehmend auch in den so genannten reichen Ländern. Obwohl das Wissen über die Zusammenhänge und Abläufe in Natur, Technik und Gesellschaft noch nie so groß war wie heute, wachsen die wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und technologischen Bedrohungen. Viele versinken in Resignation und glauben, man kann ja eh nichts machen. Aber viele andere fi nden sich nicht mit den Zuständen ab und suchen nach Wegen aus der Krise. Das gibt Anlass zur Hoffnung, auch wenn niemand „die Lösung“ in der Tasche hat. Wir übrigens auch nicht. Wir glauben jedoch, dass es für das Vorankommen von entscheidender Bedeutung ist, dass die Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, gründlich die Verhältnisse unter die Lupe nehmen, denen sie entkommen wollen. Dazu wollen wir Diskussionsbeiträge liefern. Hier ist einer. [weiterlesen]

Wegsehen oder Solidarität mit Israel  ? Civilization of Clash und antisemitischer Vernichtungswahn

“Israel muss von der Bildfläche getilgt werden.” “Die Wurzel des zionistischen Regimes muss trockengelegt werden.” “Die Anwendung einer einzigen Atombombe würde Israel völlig zerstören, während sie der islamischen Welt nur begrenzte Schäden zufügen würde.” Wer dem gegenwärtigen iranischen Präsidenten Ahmadinejad diese Worte in den Mund legen wollte, läge falsch. Das erste Zitat stammt von Chomeini, dem iranischen Revolutionsführer von 1979 bis 19891, das zweite vom derzeitigen religiösen Führer Khamenei und das dritte vom ehemaligen Staatspräsidenten Rafsandschani, der in Deutschland allen Ernstes den Ruf eines “gemäßigten” Vertreters des iranischen Regimes genießt. [weiterlesen]

Komplizierter als man denkt
Widersprüchliches aus der Friedensbewegung

„Es war so schön im Jahr 2003“ heißt es mit Bezug auf die Massendemos gegen den Irakkrieg. „Endlich konnten sich die Menschen als ‚Europäer’ besser fühlen, besser als ‚die Amerikaner’. Es etablierte sich so etwas wie ein Mainstream-Antiamerikanismus.“ Nanu, der Leser reibt sich die Augen. Hat er wirklich ein Buch aus der Friedensbewegung vor sich? [weiterlesen]

Heuschrecken im Bauch
Regressiver Antikapitalismus am Beispiel der Linkspartei

Ende April 2006 trat ein Mitglied des WASG-Bundesvorstands zur NPD über, um sozialpolitischer Berater der sächsischen Landtagsfraktion der Neonazis zu werden. Der folgende Text geht der Frage nach, ob dies ein Zufall war. [weiterlesen]

Geld ist genug da, doch das ist keine Lösung

Wir leben in einer Welt voll schreiender Widersprüche. Obwohl heute mit weniger Arbeit denn je wesentlich mehr produziert wird als früher, obwohl also die Voraussetzungen für die freie Entfaltung für jedeN und ein gutes Leben für Alle noch nie so gut waren wie heute – geht es immer mehr Menschen schlechter. [weiterlesen]

Antisemitismus — gibt’s das überhaupt?
Oder: Was man in Deutschland alles nicht wahrhaben will.


Am 27.1.1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Damit begann das Ende des Leids, das der deutsche Nationalsozialismus über die jüdischen Menschen in Europa gebracht hatte. Neben Versuchen, den Ursachen für dieses beispiellose Verbrechen nachzugehen, sind die letzten 60 Jahre in Deutschland vor allem durch eine weit verbreitete Schuldabwehr gekennzeichnet. Schuld waren “die Nazis”, “die Bourgeoisie”, “die Richter und Henker”, “das Großkapital” oder gar “Versailles” – in jedem Fall aber immer irgendwelche andere, von denen man sich im Zweifelsfall distanzieren konnte. Der gesellschaftliche Diskurs in den Jahren seit 1945, sei es in der Rechten, in der Linken oder in der so genannten Mitte, ist geprägt von der geradezu panischen Abwehr der Erkenntnis, dass es schlicht und erschütternd die Deutschen waren, die – von wenigen Ausnahmen abgesehen – die Shoah verbrochen haben. [weiterlesen]

Geschichte und Ohnmacht

Über aktuelle Formen des Antikapitalismus und das Versagen der Linken.

http://www.krisis.org/2005/geschichte-und-ohnmacht

Rinks, Lechts, Rafontaine
Was aus ihm spricht, fühlen viele. Und das ist das Problem.

Viele haben große Hoffnung. Von “historischer Chance” hört man es allenthalben schwärmen. Das Projekt “Linkspartei” bewegt die Gemüter. Das ist zunächst einmal verständlich. Schließlich ist es dringend nötig, sich gegen Arbeitslosigkeit und Sozialabbau, gegen Armut und all die immer unverschämter werdenden Zumutungen der kapitalistischen Krisenverwaltung zu wehren. Und nur allzu durchsichtig sind die Versuche “interessierter Kreise”, jeden Ansatz zu sozialer Gegenwehr zu verteufeln; dazu gehört auch die Methode, sozialen Widerstand generell in die rechte Ecke zu stellen. [weiterlesen]

Es war an der Zeit
Ein Buch über die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg beleuchtet gleich mehrere dunkle Flecken in unserem Geschichtsbild.

Man spricht mit Selbstverständlichkeit vom Weltkrieg, aber dass es wirklich einer war, bleibt weitgehend unbewusst. Mehr noch, die Rede legt unfreiwillig etwas von der Vorstellung offen, die man von der Welt hat. Schon die zeitliche Begrenzung auf die Jahre 39 bis 45 ist eurozentristisch, begann er doch in Afrika bereits 1935 mit Mussolinis Überfall auf Äthiopien und endete in China erst mit der Gründung der Volksrepublik 1949, während er in Vietnam mehr oder weniger nahtlos in einen 30jährigen antikolonialen Befreiungskrieg überging. Wenn Prinz Kum’a Ndumbe III, Professor an der Universität Jaunde in Kamerun im Vorwort des hier behandelten Bandes über die “Forscher aus den wohlhabenden Staaten” schreibt, sie “unterliegen bewusst oder unbewusst einem stillen Rassismus, der sie dazu verführt, Geschehnisse außerhalb ihres eigenen `Wohlstandszentrums` als wenig relevant für ihre Arbeit zu betrachten”, so trifft das nicht nur auf die Historikerzunft zu. Er beschreibt nichts als den allgemeinen Bewusstseinsstand in der “ersten Welt”. Die VerfasserInnen der jüngst bei Assoziation A erschienenen Dokumentation “Unsere Opfer zählen nicht – Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg” haben den Scheinwerferkegel nicht nur auf einen großen dunklen Fleck in der Geschichtswissenschaft, sondern auch in den Köpfen fast aller politisch-historisch interessierten ZeitgenossInnen – jedenfalls in “unseren” Regionen – gerichtet. [weiterlesen]

Für oder gegen die Existenz
Israels ?

Warum ein Nein zum Antisemitismus keines ist, solange es kein Ja zu Israel ist und warum ein Ja zu Israel noch lange kein Ja zur israelischen Politik sein muss
Beiträge zu einer notwendigen Debatte in der Linken und der Friedensbewegung am Beispiel einer Auseinandersetzung mit dem Palästina-Komitee Stuttgart [weiterlesen]

Gesellschaftlicher Fortschritt heute heisst Aufhebung der Arbeit

Wer was gegen die Arbeit hat ist entweder stinkreich oder stinkfaul. Wer gar bezweifelt, daß die Arbeit unabdingbare Grundlage menschlicher Existenz sei will uns sicher auch noch allen Ernstes erzählen, daß wir auf die Luft zum Atmen verzichten könnten. So sagt es uns der gesunde Menschenverstand des Alltagsbewußtseins. Und so sagt es auch die traditionelle linke Sicht auf die Welt. Allerdings nicht, weil sie recht hat, sondern weil traditionelles linkes Denken viel mehr mit dem herrschenden Alltagsbewußtsein zu tun hat, als es selber weiß. Was zu beweisen wäre. [weiterlesen]

Manifest gegen die Arbeit

Der arbeitskritische Klassiker der Gruppe krisis.

http://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit/print

Gefangen in einer heilen Modellwelt

Peter Samol über die Illusion der „Bekämpfung der Massenarbeistlosigkeit qua richtiger Wirtschaftspolitik“ – in diesem Falle verbreitet von Heiner Flassbeck und Friederike Spieker.

http://www.krisis.org/2008/gefangen-in-einer-heilen-modellwelt

Unheimliche Verwandtschaft

Über das Verhältnis von Marxismus-Leninismus und Antisemitismus.

http://www.krisis.org/1995/unheimliche-verwandtschaft

Mythos Geld

Andreas Exner entzaubert den Glauben, Geld sei „eigentlich“ eine gute und notwendige Sache.

http://www.krisis.org/2006/mythos-geld-diskussionsanstoss

Geld ist genug da – doch das ist keine Lösung

Ein Flyer, der sich mit der gängigen linken Meinung auseinandersetzt, es sei ja genug Geld da und man müsse es nur anders verteilen, damit die Dinge wieder ins Lot kämen.

http://www.krisis.org/wp-content/data/geld-ist-genug-da-doch-das-ist-keine-loesung.pdf

Bye, bye, Zinskritik

Andreas Exner und Stephanie Grohmann kritisieren Tauschringe und die dahinterstehende Auffassung vom Zins als Quelle allen Übels.

http://www.streifzuege.org/texte_str/str_05-33_exner-grohmann_zinskritik.html

Andrei Markovits: Amerika, dich hasst sich’s besser

Über Andrei Markovits’ Pflichtlektüre zum selbstgerechtesten aller Ressentiments.

http://www.jaecker.com/2007/05/antiamerikanismus-lingua-franca-europas/

Antiamerikanismus

Über ein europäisches Massenphänomen.

http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/voigt_antiamerikanismus.pdf

Kommunismus oder Klassenkampf

Warum mit Klasse, Klassenbewusstsein und Klassenkampf kein Kommunismus machbar ist.

http://www.streifzuege.org/druck/str_02-3_schandl_kom-oder-klaka.html

Gegen das „jüdische Kapital“ und den „zionistischen Faschismus“

Über den Antisemitismus in der KPD der Weimarer Republik.

http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=630&print=ja

„Der Stalinismus ist die Katastrophe der Emanzipation“

Ein Gespräch mit Werner Pomrehn,15 Jahre lang Mitglied der DKP.

http://phase2.nadir.org/index.php?artikel=461&print=ja  

Warum Antimarxisten Stalin gut finden

Über die Geschichte des Stalinismus und seine Rezeption.

http://phase2.nadir.org/index.php?artikel=462&print=ja 

„Die DDR, das bessere Deutschland“

Über Nazis und ihre Vorlieben für die DDR.

http://phase2.nadir.org/index.php?artikel=467&print=ja 

Entsorgung nach Art des Hauses

Über die Verharmlosung antisemitischer Tendenzen durch den wissenschaftlichen Beirat von Attac-Deutschland.

http://www.krisis.org/2005/entsorgung-nach-art-des-hauses/print

Heuschrecken im Bauch

Über regressiven Antikapitalismus am Beispiel der Linkspartei.

http://www.krisis.org/2006/heuschrecken-im-bauch/print

Komplizierter als man denkt

Über Widersprüchliches aus der Friedensbewegung.

http://www.krisis.org/2006/komplizierter-als-man-denkt/print