Februar 2010 [Monatsarchiv]


Iran:
Gewerkschaftskollegen Ossanloo freilassen!
Hinrichtung von Oppositionellen stoppen!

Mansour Ossanloo, Vorsitzender der Gewerkschaft des staatlichen Teheraner Busunternehmens, ist seit 2007 im Gefängnis und wurde gefoltert, er und andere unabhängige GewerkschafterInnen im Iran sind in unmittelbarer Lebensgefahr. Die Bundesregierung muss Sanktionen gegen das iranische Regime verhängen.
Bitte [hier] öffnen, ausdrucken, weiterverbreiten, Unterschriften sammeln und verlinken.
Ausgefüllte Listen an: DGB Region Nordwürttemberg, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart.
"Weitgehend unbeachtet" - ein Artikel von Peter Nowak im "Neuen Deutschland" (5.3.2010)  [hier]


Iran - Unterlassene Hilfeleistung

Eigentlich kann man sich nur an den Kopf fassen: Millionen stehen gegen das verbrecherische Regime des "Gottesstaates" auf, fordern säkular-demokratische Verhältnisse und riskieren dafür ihr Leben. Solidarität mit den Unterdrückten sollte doch selbstverständlich sein - und trotzdem muss man dafür werben.
Was behindert die Entwicklung einer breiten und effektiven Solidarität der deutschen Öffentlichkeit mit der demokratischen Massenbewegung im Iran? Und warum diskreditiert sich insbesondere die Mainstreamlinke mit unglaublichen Eiertänzen und pflegt lieber ihr Ressentiment anstatt Solidarität zu demonstrieren?

Lesen Sie hier den Flyer:
Teil 1: Mangelnde Einsichten und was sonst noch an der Solidarität hindert.
Teil 2: Ressentiment und Eiertänze. Das Trauerspiel der friedensbewegten Linken.


For A Free Iran

Am 11. Februar (22. Bahman), dem 31. Jahrestag der islamistischen Revolution, protestierten trotz brutaler Unterdrückung und immer schärferer Zensur erneut Tausende unter Lebensgefahr gegen das verbrecherische Regime. Dieses ließ auf die Demonstranten schießen, es gab wieder mehrere Todesopfer. Weltweit fanden Solidaritätsdemonstrationen statt. Wir dokumentieren die Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz und die Reden, soweit sie auf deutsch gehalten wurden.

Lesen Sie [hier] die Rede von Bernhard Löffler, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Nordwürttemberg.

Lesen Sie [hier] die Rede von Bärbel Illi, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Stuttgart.

Lesen Sie [hier] die Rede von Barbara Fritz, Emanzipation und Frieden.

Hören Sie [hier]  Auszüge eines Mitschnitts der Kundgebung.