Antisemitismus, Antizionismus und Israel

Texte der Gruppe Emanzipation und Frieden.


Der Holocaust als Schieflösung der Krise und die Gefahr des Antisemitismus als Staatsdoktrin

Über Erinnerung & Trauer in Deutschland, den Antisemitsismus als Ideologie der Krise und die Gefahren des Antisemitismus als Staatsdoktrin.

[...] Der Holocaust ist die Folge eines bestimmten Konzeptes, die objektive Krise des Kapitalismus und die subjektive Krise des Individuums, die miteinander zusammenhängen, aufzulösen; mit einer Lösung im eigentlichen Sinne, mit Analyse und Behandlung hin zu gelungener Gesellschaftlichkeit und Individuation hat jenes Krisenlösungsmodell freilich nichts zu tun. [...] Der neue Antisemitismus ist ein anderer: er ist nicht trotz Auschwitz, sondern gerade wegen. Er zeigt sich nicht mehr offen, sondern versteckt, oftmals in Form von Antizionismus, also dem Hass auf Israel. [...] Besonders virulent und gefährlich - das ist spätestens seit dem Nationalsozialismus bekannt - ist der Antisemitismus da, wo er zur Staatsdoktrin erhoben wurde und wo seine Verfechter über die technischen Möglichkeiten verfügen oder alsbald verfügen können, die die massenhafte Vernichtung von Jüdinnen & Juden und ihres Staates ermöglichen würde. Diese Bedingungen sind gegenwärtig im Iran erfüllt. [...]
Lesen [hier] die Langfassung der Rede.

Das Leid der Palästinenser und das Elend ihrer vermeintlichen Freunde

Gazakrieg. Israel wehrt sich gegen die Hamas. Deren Terror richtet sich nicht nur gegen Israelis, sondern auch gegen die „eigene“ Bevölkerung. Unter was die Palästinenser alles zu leiden haben, welche Perspektive sie hoffentlich haben und warum ihnen hiesige Gutmenschen und Antiimperialisten einen Bärendienst erweisen.

Den Flyer gibt es [hier].

Schaufensterreden und fette Geschäfte mit den Mullahs: Die iranische Atombombe und Deutschlands zwielichtige Rolle (Mai 2008) - SFI (Archiv)

Das iranische Regime leugnet den Holocaust. Es droht Israel mit der Vernichtung. Und strebt nach der Atombombe. Passende Trägerwaffen hat es schon. Die Kanzlerin findet viele gute Worte für Israel. Aber der größte Handelspartner des antisemitischen Regimes ist niemand anderes als Deutschland. Auch Daimler mischt kräftig mit. Über Deutschlands zwielichtige Rolle und warum man sich jetzt für einen Wirtschaftsboykott des iranischen Regimes aussprechen muss, wenn man einen Krieg verhindern will. [mehr]

Bevor es zu spät ist! Keine Atomwaffen für den Iran - Solidarität mit Israel - SFI (Archiv)

Dokumentation einer Mahnwache und Kundgebung.
Wieder einmal ist Holocaust-Gedenktag. Der iranische Präsident hat Israel zum wiederholten Male die Vernichtung angedroht. Die Empörung darüber hält sich in engen Grenzen. „Natürlich“ schweigt auch die „offizielle“ Friedensbewegung. Mitglieder der Stuttgarter Friedensinitiative organisieren gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Evangelischen und der Katholischen Kirche, der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Initiative Solidarität mit Israel eine Mahnwache. Hier der Aufruf und die Ansprachen. [mehr]

Der israelische Abzug aus Gaza und dem nördlichen Westjordanland. Ein Fiasko des Antizionismus - SFI (Archiv)

Israel zieht aus dem Gazastreifen ab. Ohne Gegenleistung. Noch vor zwei Jahren wurden Hetzblätter verteilt, die die „Vertreibung der Palästinenser“ vorhersagten. In weiser Voraussicht hatten wir uns eines davon aufgehoben. [mehr]

Antisemitismus - gibt´s das überhaupt ? oder: Was man in Deutschland alles nicht wahrhaben will - SFI (Archiv)

Holocaust-Gedenktag. Allerorten staatstragende Betroffenheit und allgemeines „Nie wieder!“ Aber Antisemitismus? Das war doch gestern, oder? Dass er weiter wogt und wabert, wird nicht wahrgenommen. Und warum Israel von ihm bedroht ist, versteht man schon gar nicht. Oder man will es nicht verstehen. Schließlich hat man doch nichts gegen Juden und ist „bloß“ Antizionist. Ein Text über selbstgerechte linke Unreflektiertheit und den Zusammenhang von Kapitalismus und Antisemitismus. [mehr]

Dieser Marsch ist eine schlechte Sache - SFI (Archiv)

Überall Hetzveranstaltungen gegen eine so genannte „Apartheidmauer“. Gemeint sind Israels effektive Baumaßnahmen zur Erschwerung von Selbstmordanschlägen. Auch einige Attacies und Leute aus der „offiziellen“ Friedensbewegung sind wieder einmal dabei. Dass sie freien Zugang für die Attentäter in die Diskotheken Tel Avivs fordern, kommt den erregten Gutmenschen nicht in den Sinn. Die SFI fragt nach den Motiven und nennt einige Tatsachen zu Israel, die manche Leute nicht kennen - oder nicht kennen wollen. Für diesen Flyer wurde die Stuttgarter Friedensinitiative mit dem Rauswurf aus der Homepage des baden-württembergischen Friedensnetzes „bestraft“. [mehr]

Für oder gegen die Existenz Israels ? Beiträge zu einer notwendigen Debatte in der Linken und der Friedensbewegung - SFI (Archiv)

Eine antiisraelische Kundgebung - ausgerechnet am Mahnmal für die Opfer des Faschismus - ist Anlass für eine öffentliche Auseinandersetzung. Hier die Dokumentation. [mehr]