Antisemitismus, Antizionismus und Israel


Texte von anderen, die wir lesenswert finden.


Bericht von meiner Israel-Reise vom 22.5.-30.5.2010

Über eine politische und kulturelle Rund- und Studienreise durch Israel: von Tel Aviv, Cäsarea, Akko, Shavei Zion, Nazareth, Jenin, Kapernaum, Jerusalem und Jericho. Ein Land von kultureller und politischer Vielfalt. Besichtigungen und Begegnungen. [Lesen Sie hier den Reisebericht !]

Zu diesem Thema auch:[ Gaza in Bad Boll]

Ressentiment fressen Seele auf

Okay, okay. Tief durchgeatmet und ein verständnisvolles Lächeln aufgesetzt. Denn vielleicht hilft ja einfühlsame Pädagogik.

Ein offener Brief an einen aufrechten Antiimperialisten

For those who can't relax with Israel

Ein Text aus Griechenland von der Gruppe Terminal 119 - For social and individual autonomy. "It is well known that the greek left has an obsession, a repressed memory, a deadly instinct, a macabre enactment, a key-point, a classical arousement of delight, a real Other. It is Israel. Whatever differences they have, for making or not making a party, for supporting or not supporting the state, for preaching Lenin, Stalin, Trotsky or Bakunin, for conflicts over revolutionary history, for the success or non-success of the Second for whom said the true “No” to the Italians (the folk or the dictatorship of Metaxas), there is only one point upon which everyone shakes hands: Down with Israel!..."

terminal_israel.pdf

Antisemitismus der politischen Linken - Ressentiment mit Tradition von D. Jung

Über linken Antisemitismus, der sich hinter “Israelkritik” versteckt und die aktuellen Auseinandersetzungen darüber in der Linkspartei. Eine Sendung des Deutschlandfunks vom 14.04.09.

Als Text [hier] erhältlich; als MP3-Datei [hier].

"Gegen Börsenungeziefer"

Spontane Empörung, Vernichtungssehnsucht und Reflexion – Anmerkungen zu einer Debatte in der Gewerkschaft ver.di.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gab im Oktober 2007 eine Broschüre heraus, in der es von Heuschrecken wimmelt: “Finanzkapitalismus. Geldgier in Reinkultur!” Das Heft richtet sich an Multiplikatoren in Betriebsräten und Vertrauensleutekörpern und soll über die Hintergründe der neuesten Entwicklungen in der Finanzsphäre aufzuklären, insbesondere über Hedge- und Private-Equity-Fonds. Es kann sich die Vorgänge nur als Ergebnis von Machenschaften erklären und arbeitet deswegen nicht zufällig extensiv mit der Heuschreckenmetapher: Ein sich im Unendlichen verlierender Insektenschwarm weckt Assoziationen an das Bild der “anschwellenden Flut”, die sich über “uns” ergießt. Willige Helfershelfer, unschwer erkennbar als Mitglieder der Bundesregierung, rollen den Roten Teppich aus – da drängt etwas Fremdes und Bedrohliches in “unser Land” herein und einige verräterische Kollaborateure erleichtern ihm sein Vorhaben. [weiterlesen]

Bevor es zu spät ist! Keine Atomwaffen für den Iran - Solidarität mit Israel

Wieder einmal ist Holocaust-Gedenktag. Der iranische Präsident hat Israel zum wiederholten Male die Vernichtung angedroht. Die Empörung darüber hält sich in engen Grenzen. „Natürlich“ schweigt auch die „offizielle“ Friedensbewegung. Mitglieder der Stuttgarter Friedensinitiative organisieren gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Evangelischen und der Katholischen Kirche, der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Initiative Solidarität mit Israel eine Mahnwache. Hier der Aufruf und die Ansprachen. [mehr]

Wegsehen oder Solidarität mit Israel  ? Civilization of Clash und antisemitischer Vernichtungswahn

“Israel muss von der Bildfläche getilgt werden.” “Die Wurzel des zionistischen Regimes muss trockengelegt werden.” “Die Anwendung einer einzigen Atombombe würde Israel völlig zerstören, während sie der islamischen Welt nur begrenzte Schäden zufügen würde.” Wer dem gegenwärtigen iranischen Präsidenten Ahmadinejad diese Worte in den Mund legen wollte, läge falsch. Das erste Zitat stammt von Chomeini, dem iranischen Revolutionsführer von 1979 bis 19891, das zweite vom derzeitigen religiösen Führer Khamenei und das dritte vom ehemaligen Staatspräsidenten Rafsandschani, der in Deutschland allen Ernstes den Ruf eines “gemäßigten” Vertreters des iranischen Regimes genießt. [weiterlesen]

"Die Juden sind schuld"

Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft am Beispielmuslimisch sozialisierter Milieus. Die Broschüre finden Sie [hier].

Unheimliche Verwandtschaft

Über das Verhältnis von Marxismus-Leninismus und Antisemitismus.

http://www.krisis.org/1995/unheimliche-verwandtschaft

„Es gibt nichts Neues unter der Sonne“

Ein Gespräch mit Martin W. Kloke über Kontinuitäten, Wandlungen und Brüche in innerlinken Rezeption im Verhältnis zu Israel.

http://phase2.nadir.org/index.php?artikel=72&print=ja

Entsorgung nach Art des Hauses

Über die Verharmlosung antisemitischer Tendenzen durch den wissenschaftlichen Beirat von Attac-Deutschland.

http://www.krisis.org/2005/entsorgung-nach-art-des-hauses/print

Barbarische Normalität

Über Schnittpunkte von Ahmadinedjads offenem Antisemitismus mit dem strukturellen Antisemitismus des kleinbürgerlichen Bewusstseins und deren Bedrohung Israels.

http://www.exit-online.org/druck.php?tabelle=autoren&posnr=375

Antisemitismus — gibt’s das überhaupt?
Oder: Was man in Deutschland alles nicht wahrhaben will.


Am 27.1.1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Damit begann das Ende des Leids, das der deutsche Nationalsozialismus über die jüdischen Menschen in Europa gebracht hatte. Neben Versuchen, den Ursachen für dieses beispiellose Verbrechen nachzugehen, sind die letzten 60 Jahre in Deutschland vor allem durch eine weit verbreitete Schuldabwehr gekennzeichnet. Schuld waren “die Nazis”, “die Bourgeoisie”, “die Richter und Henker”, “das Großkapital” oder gar “Versailles” – in jedem Fall aber immer irgendwelche andere, von denen man sich im Zweifelsfall distanzieren konnte. Der gesellschaftliche Diskurs in den Jahren seit 1945, sei es in der Rechten, in der Linken oder in der so genannten Mitte, ist geprägt von der geradezu panischen Abwehr der Erkenntnis, dass es schlicht und erschütternd die Deutschen waren, die – von wenigen Ausnahmen abgesehen – die Shoah verbrochen haben. [weiterlesen]

Wo dein Platz Genosse ist

Die Linkspartei und Israel - ein Streitgespräch von Christian J. Heinrich und Sebastian Voigt.

http://www.lizaswelt.net/2009/02/wo-dein-platz-genosse-ist-i.html

Gegen das „jüdische Kapital“ und den „zionistischen Faschismus“

Über den Antisemitismus in der KPD der Weimarer Republik.

http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=630&print=ja

Für oder gegen die Existenz
Israels ?

Warum ein Nein zum Antisemitismus keines ist, solange es kein Ja zu Israel ist und warum ein Ja zu Israel noch lange kein Ja zur israelischen Politik sein muss
Beiträge zu einer notwendigen Debatte in der Linken und der Friedensbewegung am Beispiel einer Auseinandersetzung mit dem Palästina-Komitee Stuttgart [weiterlesen]

Der Krieg gegen die Juden

Warum sich die globale Öffentlichkeit in der ökonomischen Krise gegen Israel wendet.

http://www.exit-online.org/druck.php?tabelle=aktuelles&posnr=343