Kritik und Krise des Kapitalismus

Texte der Gruppe Emanzipation und Frieden.


Nie wieder so viele Autos bauen.
Nie wieder so lange arbeiten.

Das deutsche Staatsoberhaupt macht sich Sorgen um den Kapitalismus. Man müsse ihn vor sich selbst schützen, meint Köhler. Interessant, was den ehemaligen Chef von Sparkassenverband und Weltwährungsfonds so umtreibt, doch wirklich wichtig ist eine ganz andere Frage: Wie kann man sich eigentlich selbst vor dem Kapitalismus schützen? Denn dieser - lange als "soziale Marktwirtschaft" beweihräuchert - reißt weltweit immer mehr Menschen in den Strudel seiner Krise und lässt ihnen wenig Hoffnung, dass sich ihre Lage jemals wieder verbessern könnte...
Gegen Wirtschaftswachstum, Staat, Sozialismus, Glaube an Bösewichter und Wegducken in die (Volks)Gemeinschaft.
Für massive Arbeitszeitverkürzung, Selbstorganisation und solidarisches Wirtschaften.
Lesen Sie [hier] den Flyer!
Anmerkungen zu diesem Flyer und zum regressiven Antikapitalismus aus einer Sendung im Freien Radio für Stuttgart am Freitag, 30. April 2010 hören Sie [hier]

You can´t get something for nothing

Buchrezension zu: Stefan Frank, Die Weltvernichtungsmaschine. Vom Kreditboom zur Wirtschaftskrise, CONTE Verlag 2009,199 Seiten, ca. 20 Euro.

Diese amerikanische Spruchweisheit bringt zwar nicht die Ansprüche an ein befreites Leben jenseits der Zwänge der Warenwirtschaft, dafür aber diese selbst umso besser auf den Punkt. Dass sich Warenwert stur gegen Warenwert austauscht und sich im Laufe dieses Geschäfts trotzdem zunehmend in Luft auflöst, begründet letztendlich das ganze Dilemma des Kapitalismus. [weiterlesen]

1930 - 2010.
Krise, Kritik und Literatur.
Eine literarisch-kritische Lesung.

1930-2010. Ein Blick zurück kann ein Blick in die Gegenwart sein. Dichter wie Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Berthold Brecht sahen schon früh hinter die Kulissen und spürten das heraufziehende Unheil.
1933-2013? Was sagen uns die Literaten der zwanziger und frühen dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts über Krisensituationen? Und was sagt uns diemoderne Kritik? Muss Geschichte sich wiederholen?
Die Lesung wird gestaltet von Mitgliedern der Gruppe Emanzipation und Frieden. Auf eine anregende Diskussion mit den Besucherinnen und Besuchern freuen wir uns.
Benötigt werden drei Stühle für zwei Personen und nach Möglichkeit ein Klavier. Dauer ca. 1h 15min. Anfragen bitte an info@emanzipationundfrieden.de.

Plakat der Veranstaltung vom 11.7.2009
Flyer der Veranstaltung vom 11.7.2009

Every Bank is a Bad Bank

Du bist in der Krise. Dein Problem heißt Marktwirtschaft.
Alle reden von der Krise. Wir auch. Sich gegen die Zumutungen zu wehren ist richtig. Aber wer oder was ist eigentlich schuld? Taugen die gängigen Analysen und Rezepte? Und wie kann's weitergehen?

Den Flyer zu Krise und Krisenverarbeitung gibt es [hier].

Rinks, Lechts, Rafontaine. Was aus ihm spricht, fühlen viele. Und das ist das Problem - SFI (Archiv)

Die „Linkspartei“ weckt große Hoffnungen. Aber wie neu ist das Projekt wirklich? Was ist von ihrem Zugpferd zu halten? Warum betreibt sie Kapitalistenkritik und keine Kapitalismuskritik? Und worauf kommt es wirklich an, wenn wir uns aus dem Elend erlösen wollen? [mehr]