Kritik der Linken und der Friedensbewegung
Texte der Gruppe Emanzipation und Frieden.
Was ist Antiamerikanismus?
Anmerkungen zur grassierenden Selbstgerechtigkeit.
Eine Flugschrift von Emanzipation und Frieden, Juli 2011
Als 2009 der Präsidentschaftswahlkampf in den USA auf seinem Höhepunkt war, hätte man den Eindruck gewinnen können, es gehe angesichts der guten Chancen Obamas, die sich später realisiert haben, aufwärts mit dem "deutsch-amerikanischen Verhältnis". Obama erschien als Anti-Bush, als ein Europäer im Weißen Haus, der nun endlich eine bessere, "europäischere" Politik machen würde. Darunter verstand man grob: weniger Krieg gegen den Terror, mehr Moral, mehr Kultur, mehr "Einpassung" in die Staaten-"Gemeinschaft", mehr Rücksicht auf die "Völker" der Erde. Denn irgendwie schien ja klar: Man hasst nicht Amerika, sondern nur amerikanische Politik.[...]
[Lesen sie hier den Flyer online: "Was ist Antiamerikanismus. Anmerkungen zur grassierenden Selbstgegerechtigkeit".]
[Flyer als pdf: "Was ist Antiamerikanismus. Anmerkungen zur grassierenden Selbstgegerechtigkeit".]
Bye,bye Multikulti - Es lebe Multikulti
Herausgeberinnen: Aktion 3.Welt Saar und Emanzipation und Frieden.
23.12.2009
Konfusion um Multikulti. In Wohnzimmern wabert gutbürgerliche Abneigung
gegen "Produzenten von Kopftuchmädchen", eine Minarett-Abstimmung
hierzulande mag man sich nicht vorstellen. Andrerseits falsche Toleranz für
Islamismus, Ehrenmorde und Zwangsheiraten, kritiklos wird der
"Islamophobie" - Vorwurf iranischer Mullahs übernommen. Wo es doch gerade um
zivilisatorische Mindeststandards, um Schmelztiegel und Vermischung gehen
müsste. Ein Plädoyer für die Multikulturelle Gesellschaft. Gerade jetzt.
Die Flugschrift liegt der "taz", der "jungle world" und anderen
Zeitschriften bei. Gesamtauflage: 100.000 Exemplare. Sie kann einzeln oder
in größerer Anzahl kostenlos gegen Rückporto bestellt werden: AKTION 3.WELT
SAAR, Weiskirchener Strasse 24, 66679 Losheim am See, Telefon: 06872
9930-56, Fax: 06872 9930-57, mail@a3wsaar.
Lesen Sie
[hier] die Flugschrift.
Linkspartei entschuldigt sich für Plakat-Fehldruck!
Eine kleine Polemik zur Linkspartei
Soeben ging ein Schreiben der Linkspartei bei uns ein, in dem es heißt: "Durch ein bedauerliches technisches Versagen in unserer Druckerei wurden unsere
aktuellen Afghanistan-Plakate nur mit dem halben Slogan ausgedruckt. Leider haben einige dieser Plakate bereits den Weg in die Öffentlichkeit gefunden.
So konnte in der Öffentlichkeit teilweise ein falsches Bild über die Ziele unserer Afghanistan-Politik entstehen. Wir bedauern das außerordentlich und
versprechen, dass wir sie schnellstmöglich gegen die richtigen Plakate umtauschen werden, die bereits im Druck sind. Anbei übersenden wir Ihnen vorab unser
richtiges Afghanistan-Plakat mit der Bitte, es Ihrem Interessentenkreis umgehend bekannt zu machen. Wir möchten uns für das peinliche Versehen entschuldigen
und an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich betonen, dass wir die Bevölkerung in Afghanistan und in Deutschland keineswegs im Unklaren über unsere Politik
lassen wollen." Gerne kommen wir der Bitte der Linkspartei nach.
Die korrigierte Plakatversion im PDF-Format finden Sie
[hier].
Iran - Unterlassene Hilfeleistung
Ein Flyer von Emanzipation und Frieden in zwei Teilen.
07.08.2009
Eigentlich kann man sich nur an den Kopf fassen: Millionen stehen gegen das
verbrecherische Regime des "Gottesstaates" auf, fordern
säkular-demokratische Verhältnisse und riskieren dafür ihr Leben.
Solidarität mit den Unterdrückten sollte doch selbstverständlich sein - und
trotzdem muss man dafür werben.
Was behindert die Entwicklung einer breiten und effektiven Solidarität der
deutschen Öffentlichkeit mit der demokratischen Massenbewegung im Iran?
Und warum diskreditiert sich insbesondere die Mainstreamlinke mit
unglaublichen Eiertänzen und pflegt lieber ihr Ressentiment anstatt
Solidarität zu demonstrieren?
Lesen Sie hier den Flyer:
Teil 2: Ressentiment und Eiertänze. Das Trauerspiel der friedensbewegten Linken.
Das Leid der Palästinenser und das Elend ihrer vermeintlichen Freunde
Januar 2009
Gazakrieg. Israel wehrt sich gegen die Hamas. Deren Terror richtet sich nicht nur gegen Israelis, sondern auch gegen die „eigene“ Bevölkerung.
Unter was die Palästinenser alles zu leiden haben, welche Perspektive sie hoffentlich haben und warum ihnen hiesige Gutmenschen und Antiimperialisten
einen Bärendienst erweisen.
Den Flyer gibt es
[hier].
Rinks, Lechts, Rafontaine. Was aus ihm spricht, fühlen viele. Und das ist das Problem - SFI (Archiv)
August 2005 - SFI (Archiv)
Die „Linkspartei“ weckt große Hoffnungen. Aber wie neu ist das Projekt wirklich? Was ist von ihrem Zugpferd zu halten? Warum betreibt sie Kapitalistenkritik
und keine Kapitalismuskritik? Und worauf kommt es wirklich an, wenn wir uns aus dem Elend erlösen wollen?
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Schaufensterreden und fette Geschäfte mit den Mullahs: Die iranische Atombombe und Deutschlands zwielichtige Rolle (Mai 2008) - SFI (Archiv)
Mai 2008 - SFI (Archiv)
Das iranische Regime leugnet den Holocaust. Es droht Israel mit der Vernichtung. Und strebt nach der Atombombe.
Passende Trägerwaffen hat es schon. Die Kanzlerin findet viele gute Worte für Israel. Aber der größte Handelspartner des antisemitischen Regimes ist niemand
anderes als Deutschland. Auch Daimler mischt kräftig mit. Über Deutschlands zwielichtige Rolle und warum man sich jetzt für einen Wirtschaftsboykott des
iranischen Regimes aussprechen muss, wenn man einen Krieg verhindern will.
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Bevor es zu spät ist! Keine Atomwaffen für den Iran - Solidarität mit Israel - SFI (Archiv)
26. Januar 2006 - SFI (Archiv)
Dokumentation einer Mahnwache und Kundgebung.
Wieder einmal ist Holocaust-Gedenktag. Der iranische Präsident hat Israel zum wiederholten Male die Vernichtung angedroht. Die Empörung darüber hält sich in
engen Grenzen. „Natürlich“ schweigt auch die „offizielle“ Friedensbewegung. Mitglieder der Stuttgarter Friedensinitiative organisieren gemeinsam mit dem
Deutschen Gewerkschaftsbund, der Evangelischen und der Katholischen Kirche, der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Initiative Solidarität mit Israel eine Mahnwache. Hier der Aufruf und die Ansprachen.
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Der israelische Abzug aus Gaza und dem nördlichen Westjordanland. Ein Fiasko des Antizionismus - SFI (Archiv)
September 2005 - SFI (Archiv)
Israel zieht aus dem Gazastreifen ab. Ohne Gegenleistung. Noch vor zwei Jahren wurden Hetzblätter verteilt, die die „Vertreibung der Palästinenser“
vorhersagten. In weiser Voraussicht hatten wir uns eines davon aufgehoben.
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Antisemitismus - gibt´s das überhaupt ? oder: Was man in Deutschland alles nicht wahrhaben will - SFI (Archiv)
Januar 2005 - SFI (Archiv)
Holocaust-Gedenktag. Allerorten staatstragende Betroffenheit und allgemeines „Nie wieder!“ Aber Antisemitismus? Das war doch gestern, oder? Dass er
weiter wogt und wabert, wird nicht wahrgenommen. Und warum Israel von ihm bedroht ist, versteht man schon gar nicht. Oder man will es nicht verstehen.
Schließlich hat man doch nichts gegen Juden und ist „bloß“ Antizionist. Ein Text über selbstgerechte linke Unreflektiertheit und den Zusammenhang von
Kapitalismus und Antisemitismus.
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Dieser Marsch ist eine schlechte Sache - SFI (Archiv)
September 2004 - SFI (Archiv)
Überall Hetzveranstaltungen gegen eine so genannte „Apartheidmauer“. Gemeint sind Israels effektive Baumaßnahmen zur Erschwerung von Selbstmordanschlägen.
Auch einige Attacies und Leute aus der „offiziellen“ Friedensbewegung sind wieder einmal dabei. Dass sie freien Zugang für die Attentäter in die Diskotheken
Tel Avivs fordern, kommt den erregten Gutmenschen nicht in den Sinn. Die SFI fragt nach den Motiven und nennt einige Tatsachen zu Israel, die manche Leute
nicht kennen - oder nicht kennen wollen. Für diesen Flyer wurde die Stuttgarter Friedensinitiative mit dem Rauswurf aus der Homepage des baden-württembergischen
Friedensnetzes „bestraft“.
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no Taliban - no Vatikan. Kein Bündnis mit dem politischen Islam - SFI (Archiv)
September 2003 - SFI (Archiv)
Beschweigen, Verharmlosung und Rechtfertigung des islamistischen Terrors durch Friedensbewegung und die Mainstreamlinke sind durchaus konsequent.
Was mit hanebüchenen Verschwörungsphantasien über den 11. September 2001 begann, mündet nun in die Forderung nach dem „Bündnis mit dem politischen Islam“.
Überschneidungen mit offizieller deutscher Politik liegen auf der Hand. Auch Nazis finden Bündnisse mit Islamisten immer interessanter. Ein Bündnis des
Grauens, dem entschieden entgegenzutreten ist.
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500 000 demonstrieren: "Kein Blut für Coltan im Kongo" - SFI (Archiv)
Juli 2003 - SFI (Archiv)
Die EU marschiert im Kongo ein. Und wieder juckt es fast niemand. Waren sich nicht eben noch alle einig: Auch wenn Menschen unter einem terroristischen
Regime zu leiden haben, rechtfertigt das noch lange keinen Militäreinsatz von außen? Zusammen mit einigen Leuten vom Forum Africanum organisiert die
SFI Mahnwachen. Und stellt Fragen, z.B. nach dem Coltan, das aus dem Kongo kommt und in jedem Handy steckt.
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Für oder gegen die Existenz Israels ? Beiträge zu einer notwendigen Debatte in der Linken und der Friedensbewegung - SFI (Archiv)
November 2002 - SFI (Archiv)
Eine antiisraelische Kundgebung - ausgerechnet am Mahnmal für die Opfer des Faschismus - ist Anlass für eine öffentliche Auseinandersetzung. Hier die Dokumentation.
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